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Ein kurzer Blick auf Luxemburg · Geschichte
Geschichte
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Im Jahr 963 gegründet, entwickelte sich Luxemburg im Lauf seiner Geschichte zu einer wichtigen militärischen Festung, dies aufgrund seiner strategischen geographischen Lage im Herzen Europas zwischen den heute Frankreich, Belgien und Deutschland bildenden Gebieten. Das „Gibraltar des Nordens“ genannt, wurde es so das Ziel von regelmässigen Invasionen und Besetzungen. Nach der Herrschaft des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation – drei Herrscher dieses Reichs kamen im 14. und 15. Jahrhundert aus dem Hause Luxemburg – verdankte das Land seine fortbestehende Existenz einer Mischung aus Glück und Diplomatie die verhindert hat, dass es von den Gebieten seiner grösseren Nachbarn endgültig absorbiert wurde. Dennoch verblieb Luxemburg, als es 1815 schliesslich den Status eines souveränen Staates und 1839 seine wirkliche Unabhängigkeit zuerkannt bekam, nur noch ein solch reduziertes Territorium, dass seine Einwohner gezwungen waren, ihr wirtschaftliches Überleben jenseits seiner Grenzen zu suchen.
So wurde Luxemburg zwangsläufig zu einer kosmopolitischen Einstellung geführt, die es bis heute kennzeichnet. Dieser Charakterzug zeigt sich nicht nur durch den höchsten Prozentsatz an Ausländern in der gesamten Europäischen Union – mehr als ein Drittel der Einwohner des Grossherzogtums – sondern auch durch die Tatsache dass seine Bürger mindestens drei Sprachen sprechen. Nach seiner Befreiung von der deutschen Besetzung im II. Weltkrieg 1944 durch die Amerikaner erlebte das bescheidene Luxemburg ein aufsehenerregendes Wirtschaftswachstum und entfaltete sich als wichtiger Mitspieler auf der internationalen politischen Bühne.